aktualisiert am 19.9.2022
 Änderungen vorbehalten

   
Access-Update  Karl Donaubauer – donkarl.com – Wien, at
Was hat sich seit der letzten AEK in Redmond und anderswo für Access getan? Ergänzungen zum Update des Access-Teams mit Informationen und Kommentaren aus Community- und Entwicklersicht:

•  Neue Features, Update-Bugs und -Fixes, Hintergründe
•  Änderungen auf den Access-Webseiten von Microsoft
•  Aktivitäten im weltweiten Access-Ökosystem
•  Tools, Erweiterungen, Aussichten für Access durch Drittanbieter
•  Kleine Feier zum 30. Geburtstag von Access (Musik/Tanz/Torte? Schau mer mal.)


Ich bin nicht ganz neu hier. Wer mich nicht kennt, kann zum Glück Details auf völlig unabhängigen Seiten nachlesen. ;-)

   
Neuheiten vom Access-Team  Microsoft – Access – Redmond, USA

Information aus erster Hand!

Das Access-Team von Microsoft wird (auf englisch) per Live-Schaltung aus Redmond über die aktuellen Arbeiten und Pläne für Access berichten. Wahrscheinlich wird neben Michael auch ein Software-Techniker dabei sein.

Natürlich wird das Access-Team wieder Fragen des AEK-Publikums beantworten. Also, überlegt euch, was ihr wissen wollt, und was noch nie jemand zuvor gefragt hat. ;-)

Details folgen.

Michael Aldridge
Principal Program Manager
Microsoft Access

Michael ist seit Juni 2021 der hauptzuständige Programm-Manager für Access.

   
Dataverse für Access-Entwickler?  Ynte Jan Kuindersma – birdautomation – Haren, nl

In den letzten 1,5 Jahren gab es nur 1 neues Feature in Access, den Dataverse-Konnektor. Warum hat das Access-Team bei Microsoft alles andere dafür verschoben? Was ist Dataverse überhaupt, welche Möglichkeiten bietet es? Und was haben Access-Entwickler davon?

•  Bedeutung:  Dynamics, Power Platform, Teams, Verbreitung und Zielpublikum
•  Struktur+Technik:  Azure SQL und Services, Management, Security
•  Mehrwert:  Environments, Solutions, Data Flows, Konnektoren etc.
•  Kosten/Nutzen:  Lizenzen, Limits, Möglichkeiten
•  Konnektor in Access:  Access-Daten upgraden, Tabellen anlegen und einbinden
•  Erfahrungen aus der Praxis mit Dataverse-Jobs und -Kunden

Ynte Jan ist bereits seit den 80er-Jahren als Entwickler und Trainer tätig.

Er arbeitet extrem lösungsorientiert und wählt seine Tools danach, egal ob Visual Studio, Access, SQL Server, Power BI oder nicht von MS.

Er hält viele Schulungen und Vorträge in .nl/.de/.at, nicht zuletzt oft bei der AEK und der Access DevCon.

   
Jede Datenbank ist anders und doch sind alle gleich
Das perfekte FrontEnd für alle Fälle
 Lorenz Hölscher – CLS-Software – Aachen, de

Im Grunde müssen alle Datenbank-Oberflächen wenigstens einen Teil der immer gleichen Wünsche erfüllen:

•  Automatisch für mich (oder vertretungsweise andere!) anmelden
•  Umfassend und individuell filtern
•  Häufig benutzte Daten als persönliche Favoriten verwalten
•  Komplexe Daten übersichtlich darstellen
•  "Gelöschte" Daten wieder sichtbar machen
•  Unterschiedlichste Objekte (Datensätze, Dateien, Mails, ...) vereinheitlichen
•  Ähnliche Daten (z.B. zwei Adressen) vergleichen können
•  Problematische Werte analysieren und auflisten
•  Viele Berichte sinnvoll den Datenquellen zuordnen
•  Alle Benutzer:innen sollen also den Überblick auch bei großen Datenbanken behalten ...
•  ... und das sogar mit minimalem Aufwand für die Programmierung!

Geht nicht? Doch, das geht. Nach knapp 30 Jahren verschiedenster Ansätze für eine Benutzungsoberfläche, die auch mit großen Datenmengen und vielen Objekten klarkommt, zeigt Lorenz hier ein überraschend einfaches Access-FrontEnd, welches alle diese Wünsche erfüllt. Es basiert auf inzwischen jahrelangen Erfahrungen mit mehreren umfangreichen Datenbank-Projekten, die von vielen Benutzer:innen geprüft (und gelobt) wurden. Natürlich gibt es dieses Beispiel als Download, aber hier geht es weniger um die Details der Technik dahinter als vielmehr um die intuitive Benutzungsoberfläche. Also: Lehnt Euch zurück und genießt den Blick auf die optimale Usability für eine Access-Datenbank!

Lorenz ist selbstständiger Trainer, Entwickler und Autor. Er schreibt Artikel und Bücher sowie Datenbanken und Office-VBA-Anwendungen, außer für Access auch für Word, Excel und PowerPoint.

Seit 2011 erstellt er zudem für LinkedIn Learning Lernvideos zu verschiedenen Themen.

   
Javascript-Frameworks in Access  Thomas Möller – team-moeller.de – Weinstadt, de

Das Entwickler-Team für Access bei Microsoft ist klein und baut nur noch wenige neue Features ein. Ein Großteil der Kraft wird für das Fixen von Bugs verwendet. Gleichzeitig sehen wir im Internet immer weitergehende Entwicklungen. Hier organisieren sich Freiwillige, die Funktionalitäten in Javascript umsetzen und diese dann als Framework bereitstellen.

Stellt sich die Frage, wie wir diese Frameworks in Access verfügbar machen können. Dass es grundsätzlich geht, hat Thomas letztes Jahr gezeigt. Diesmal zeigt er Details und spannende Neuheiten:

•  Einbindung von Javascript-Frameworks in Access
     - Technische Grundlagen, praktische Umsetzung
•  "Better Access Charts" – Aktueller Stand
     - Wie haben sie sich seit dem letzten Jahr weiter entwickelt?
•  "Better Access PivotTable" – Neuestes Projekt
     - Die abgeschafften Pivot Tabellen in Access: Endlich wieder möglich!

Thomas arbeitet in der Finanzindustrie. Aktuell leitet er ein Team von Anforderungsanalysen und hilft dabei, die Prozesse seines Arbeitgebers zu digitalisieren.

Seine langjährige Passion ist Access. So organisierte er lange Jahre den Access-Stammtisch in Stuttgart, war 10 Jahre Access-MVP und hat jede Menge Access-Vorträge nicht nur auf der AEK gehalten.
Nachdem Thomas sich Ende 2017 von der Access-Bühne zurückgezogen hat, meldet er sich jetzt mit Projekten aus seiner Freizeit zurück.

   
SQL Server 2022  Bernd Jungbluth – berndjungbluth.de – Horn, de

Kinder wie die Zeit vergeht. Kaum sind 3 Jahre vergangen und schon gibt es die nächste SQL Server-Version.
Doch was kann eine neue Version von SQL Server in Zeiten von Azure SQL noch bieten? Einiges!

Neben hybriden Funktionen, die den SQL Server mit Azure-Diensten verbinden, gibt es viele kleine und feine Erweiterungen in der lokalen Welt des SQL Servers. Der Vortrag zeigt eine Auswahl der neuen Funktionen. Frei nach den Vorlieben des Referenten. :-)

•  The Safety Dance: Erweiterungen der SQL Server-Security
•  Forever Young: Neue T-SQL-Befehle
•  Speedy Gonzales: Verbesserungen der Performance
•  Both Of Best Worlds: Hybride Funktionen


Bernd ist freiberuflicher Berater für Datenbanken und SQL Server. Zu seinen Kerngebieten gehört neben der Migration von Access nach SQL Server die Administration von SQL Server, die Entwicklung und Optimierung von SQL Server-Datenbanken sowie Integration Services und Reporting Services.

Er schreibt Bücher und Fachartikel, hält Vorträge und bietet eigene Seminare rund um SQL Server an.

   
Formulare auf Knopfdruck  Stefan Hackenthal – Hannover, de


Individualsoftware heißt so, weil sie eben in hohem Maße auf individuelle Anforderungen der Kunden eingeht. Dabei ist ein Großteil der Daten doch gleich, z.B. bei Bestellungen. Der eine Kunde benötigt aber die Speicherung einer internen Sendungsnummer, der andere braucht das Eingangsdatum nicht, ein dritter will die Bestellungen mit einem Gruppierungskriterium versehen.

Wir Access-Entwickler gehen dann einen von zwei Wegen:
1. Mit vielen Steuerelementen und viel Logik alle Besonderheiten in ein Standardformular quetschen.
2. Für jeden Kunden ein eigenes Formular basteln.

Die Idee an dieser Stelle: Wir geben dem Auftraggeber eine Logik und einfache Oberfläche, mit der er selbst auf Basis von Vorlagen Formulare erzeugen und pflegen kann. Ein solcher Formulargenerator braucht weniger Aufwand als gedacht und kann äußerst leistungsfähig sein - ohne zu erschlagen.

Der Vortrag zeigt einen praktisch im Einsatz befindlichen Generator und die Erfahrungen aus der Umsetzung. Einen Beispielgenerator gibt es zum Mitnehmen.

Stefan Hackenthal hat IT mal mit FORTRAN auf dem Großrechner und Lochkarten angefangen und kam über die Excel 4.0-Makrosprache zur Office-Programmierung.

Er ist zur Hälfte seiner Zeit als Dozent für Entwickler*innen und Projektleiter*innen unterwegs, die andere Hälfte verbringt er mit Programmierung aus dem VBA-Bereich, hauptsächlich Access, Excel und Word.

Außerdem arbeitet er viel mit dem SQL Server und betreut die IT-Einrichtung einiger befreundeter Kollegen.

   
Virtualisierung mit Docker  Björn Fox - Avantgarde - Neuss, de

Einblick in die aktuelle Technik von Containern

Wer installiert noch Windows oder Linux auf Servern, die nicht virtualisiert sind? Niemand! Genauer gesagt, keiner, der die Vorteile der Virtualisierung kennen gelernt hat. VM-Ware, Hyper-V, Virtual Box, Virtual PC und Co. sind zur Standardausstattung geworden.

Wir nutzen virtuelle PCs innerhalb von Windows 10 & 11, um maßgeschneiderte Entwicklungssysteme vorzuhalten. Aber diese Systeme sind mit Updates zu versorgen und nehmen viel Speicherplatz in Anspruch. Abhilfe: Docker! Damit lässt sich schnell ein kleiner Container mit z.B. MySQL oder MS SQL Server bereitstellen, ohne VM und ohne eigenes Windows (keine Windows-Updates etc.).

•  Einführung in Docker unter Windows
•  Konfiguration von Docker mit einer GUI und PowerShell
•  Erklärung und Abgrenzung zu Linux Containern
•  Start einer MySQL & Wordpress Installation
•  Zugriff von und mit Access auf diese Anbindungen
•  „Versuch“ Access im Container zu installieren

Björn ist ein Solution Architekt, das ist Neudeutsch und steht für Entwickler und Berater in einer Person.
In dieser Funktion betreut er ERP-Systeme (Finanzbuchhaltung, Warenwirtschaft und Produktion) aus dem Hause Sage mit über 15 Jahren Erfahrung im Projektgeschäft.

Seine Kompetenzen umfassen die Implementierung und Anpassung der Branchensoftware von der Konzeption bis hin zur Umsetzung.

   
Mein Weg von Access zu Blazor  Mike Fried – eudatabase.de – Darmstadt, de


Für alle, die nicht ruhig schlafen, weil morgen MS Patchday ist oder auch einfach mal sein könnte, habe ich mich nach Alternativen umgesehen.

Meine Wahl fiel auf ASP.Net Core mit Blazor ServerApp. Ich möchte Euch den Weg dorthin zeigen und auch Ausblicke geben, wie es von dort mit Blazor WebAssembly weiter gehen kann.

Im Hinterkopf steckt natürlich immer die Frage: „Wie würde ich das in Access machen?“

Ein Einblick in:

•  ASP.Net Core
•  MVC
•  Blazor ServerSide
•  Überführung bestehender Datenbanken in Klassen
•  Code first vs. Database first

Mike ist als freiberuflicher Entwickler seit vielen Jahren hauptsächlich im Access- und MS SQL Server-Umfeld unterwegs.

Zahlreiche Projekte schmücken sein CV. Egal ob es sich dabei um Mega- oder Kleinprojekte handelte.

Heute orientiert er sich am Stand der Technik und scheut sich auch nicht, neue Technologien auszuprobieren.

   
HTML-Objekte als Schweizer Taschenmesser für die GUI  Martin Unterschemmann – Essen, de

Das Webbrowser-Control kann nicht nur Webseiten oder -services integrieren. Es ermöglicht auch, die Anwendungsoberfläche um Dinge zu erweitern, die mit Access-Bordmitteln nicht machbar sind. Mithilfe der MSHTML-Bibliothek lassen sich HTML-Objekte als VBA-Objekt referenzieren, so dass die Anwendung auf die Ereignisse reagieren kann.

Das ermöglicht z.B. Datasheets mit variabler Zeilenhöhe abhängig vom Inhalt, hierarchische Listen, Kacheloptik-Listen, Hover/MouseOver-Effekte, Flip-Effekte, Mehrfachselektion in Listen durch einfaches An-/Abklicken, feingranulare Formatierungen in allen Formen und Farben.

•  Datenvisualisierung mit HTML-Tables/Rows/Cells
•  Basis-Technik mit Wrapperklasse
•  Formatierungen – Inline CSS vs. CSS separat
•  Kapselung der Funktionalität in einem Klassenmodul zwecks Wiederverwendbarkeit
•  Einfache Anwendungsbeispiele – hierarchische Liste, Kachelpanel, Datasheet
•  Fortgeschrittene Anwendungsbeispiele – Datasheet, hierarchische Kacheln, Flip-Effekte
•  Ein grundlegendes Beispiel gibt es zum Mitnehmen für eigene Versuche

Martin startete Ende der Neunziger seine Access-Karriere als Diplomkaufmann zunächst in angestellter später in selbständiger Funktion und ist seit 2007 freiberuflicher Datenbankentwickler mit Schwerpunkt auf Access, MS SQLServer und Office-Automation.
Als Freelancer arbeitete er viele Jahre für den zentralen Finanzbereich des Vodafone Konzerns und hat in den vergangenen Jahren eine Individualsoftware für eine Maßschneiderkette entwickelt.
Als bekennender Rohorzka-Jünger sind seine Passion die Klassenmodule und die objektorientierte Programmierung, um wiederverwendbare Komponenten wartungsfreundlich für wiederkehrende Aufgabenstellungen zu entwickeln und zu nutzen.